Der Preis der Unzufriedenheit in deiner Karriere ...


... und wie du deine Zufriedenheit aktiv gestalten kannst!

Hast du dich schon einmal gefragt, warum du in deinem Job bleibst, obwohl du unzufrieden bist? In diesem Blogbeitrag geht es um die spannende Kombination aus Verpflichtung und Zufriedenheit in deiner Karriere.

Mit Zufriedenheit bist du geboren, mit Verpflichtung nicht

Oftmals klingt Verpflichtung sehr nach Erwachsensein und dem Gefühl, Dinge tun zu müssen, während Zufriedenheit eher als ein „schön wäre es ja“ wahrgenommen wird. Es ist wichtig zu hinterfragen, woher deine Verpflichtungen kommen. Resultieren sie daraus, dass du zu viel auf einmal hast, oder entsprechen die Verpflichtungen, die du erfüllst, nicht deinen eigenen Wünschen und Werten?

Unsere Empfehlung: Nimm dir Zeit, deine verschiedenen Lebensbereiche wie Arbeit, Finanzen, Familie, Beziehungen, Gesundheit und Freizeit zu durchleuchten:

  • Wie viel Verantwortung gibt es in deinem Leben?
  • Was wäre das Gegenteil von Verpflichtung? Ist es Freiheit?
  • Woher kommen deine Verpflichtungen?
  • Machst du etwas, weil es schon immer so war, oder übernimmst du Verantwortung aus deinen eigenen Werten heraus?

Frage dich: Arbeitest du aus deiner Zufriedenheit heraus für deine Verpflichtungen oder gewinnst du deine Zufriedenheit erst durch deren Erfüllung?

Bedeutung dieser Überlegungen für deine Karriereentscheidungen

Überlege dir:

  • Aus welcher Verpflichtung heraus triffst du deine Karriereentscheidungen?
  • Welche Werte beeinflussen deine Verpflichtungsgedanken?
  • Wer berät dich in deinen Karriereentscheidungen und welche Verpflichtungsgedanken verknüpft diese Person für sich selbst?
  • Welche gesellschaftlichen Erwartungen glaubst du erfüllen zu müssen?

Wenn es um deine eigenen Karriereverpflichtungen geht, ist es wichtig, deine Muster zu erkennen und für zukünftige Entscheidungen entsprechend zu berücksichtigen. Bedenke, welche Werte du vertrittst: Sind es wirklich deine eigenen oder die von anderen, die dir über einen längeren Zeitraum antrainiert wurden? Deine Werte beeinflussen deinen Verpflichtungsgedanken und spiegeln sich in deiner Karriere wider. Schaue dir die Zusammenhänge an: Was bedeutet Verpflichtung für dich und welche Art von Verpflichtung bist du bereit einzugehen? Entwickelst du dich in die Richtung, die du anstrebst, und bist du bereit, die damit verbundenen Verpflichtungen einzugehen?


Unzufriedenheit und Verantwortung

Im Rahmen deiner Zufriedenheit ist es hilfreich, einen Blick darauf zu werfen, welche Entscheidungen du triffst, um einen Wechsel nicht zu vollziehen, weil du zu viele Verpflichtungen hast. Oftmals wird die eigene Zufriedenheit dafür aufgegeben. Viele Menschen wissen, dass sie in ihrem Job unglücklich sind, zögern jedoch, etwas zu verändern.

Hier lohnt es sich, deine finanzielle Situation genau zu analysieren und zu schauen, welche konkreten finanziellen Verpflichtungen – wie Versicherungen und Kredite – du tatsächlich hast. Was sind die Zahlen, die du benötigst, um deine Verpflichtungen zu erfüllen? Durch veränderte Situationen oder Angebote kann sich hier die Basis für deine Verpflichtungen ändern. Ein regelmäßiger Check bietet dir Klarheit, die für deine Karriereschritte ganz andere Zielrichtungen möglich machen kann.


Der Preis der Unzufriedenheit

Gleichzeitig frage dich: Was ist der Preis, den du für deine Unzufriedenheit zahlst? Wenn du aufhörst, Dinge zu tun, die dich unzufrieden machen, hat das positive Auswirkungen auf deine Gesundheit, deinen Geist und deine Seele. Es ist deine Wahl und deine Verpflichtung, dass es dir gut geht. 

Bedenke auch, was du verdienen könntest, wenn du deiner Zufriedenheit folgst. Wer sagt denn, dass mehr Zufriedenheit weniger Einkommen bedeutet?

Wenn du die Dinge aus Zufriedenheit heraus machst, entsteht ein anderes Energielevel. Diese Zufriedenheit kommt von innen heraus und nicht durch Selbstoptimierung oder Leistung. Es geht um pure Freude und Verbundenheit.

Hier sind einige erste Schritte, um deine Zufriedenheit zu steigern:
  • Nimm dir Zeit zur Selbstreflexion: Durchleuchte deine Lebensbereiche wie Arbeit, Finanzen und Beziehungen. Frage dich, woher deine Verpflichtungen kommen und ob sie deinen Wünschen entsprechen.
  • Erstelle eine Liste von Aufgaben, die dir Freude bereiten: Integriere mehr davon in deinen Arbeitsalltag, um deine Zufriedenheit zu erhöhen.
  • Analysiere deine finanzielle Situation: Überprüfe, welche finanziellen Verpflichtungen du hast, und erkenne, wie sich diese auf deine Karriereentscheidungen auswirken.
  • Mach deine Zufriedenheitsrechnung: Mach deine Zufriedenheitsrechnung und finde heraus, was unterm Strich tatsächlich da steht. Überlege dir konkret, welche Schritte du unternehmen kannst, um deine Zufriedenheit aktiv zu gestalten.
Fazit

Eine aktive Gestaltung der eigenen Zufriedenheit unterstützt das eigene Wohlbefinden und die berufliche Erfüllung. Du hast es selbst in der Hand, welche Verpflichtungen für dich wirklich relevant sind und woran du deine Zufriedenheit knüpfen willst.

Du wünschst dir mehr Zufriedenheit in deiner Karriere?

Dann komme gerne in unsere kostenfreie Live Session. Gemeinsam finden wir heraus, welche Schritte für dich dafür als Nächstes wichtig sind!

Über die Autoren

Als career adventuring Karriereplattform unterstützen wir Menschen dabei, ihre sinnhafte, selbstbestimmte und erfüllte Karriere zu finden und sie ganzheitlich zu gehen. Dafür haben wir mit unserer Community einen Raum für Gleichgesinnte geschaffen und verbinden in der Umsetzung die Elemente des Coachings, des PotenzialMatchings und der Türöffnung zu passenden Arbeitgebern.