Mut zur Freude


Wollen wir die Karriere und die Jobs, die wirklich zu uns passen, brauchen wir eins ganz stark: den MUT unserer eigenen Freude zu folgen. Freude bedeutet dabei, den eigenen Antrieb und gleichermassen die eigenen Bedürfnisse zu berücksichtigen und anzunehmen. Nicht immer leicht, vor allem in einem Job- & Karrieresystem, das bisher vielerorts auf den Faktoren Leistung, Sicherheit und Status aufgebaut ist, weniger auf das, was wirklich zu einem passt.

Unser Storyaufruf: Mut zur Freude

Wir wollen mehr Mut zur Freude sowie im Karriereverständnis erweiterte Vorbilder schaffen. Vorbilder helfen uns den Weg für uns zu finden und zu gehen, die wir für uns selbst für richtig halten und im Rahmen unseres Mottothemas finden hierzu noch viel zu wenige.. 

Geht es um die Freude im Job, haben wir verschiedene Wahlmöglichkeiten, welche Art von Freude wir für unser Berufsleben wählen. Über die Perspektiven der Freude haben wir in einem anderen Artikel bereits geschrieben.

Hier geht es nun darum Stories aus dem Alltag zusammenzutragen, denn wovon lernen wir gerne: von den Erlebnissen anderer, die uns dann für uns selbst inspirieren. Wir starten mit der ersten Story. Weitere Stories folgen im Laufe diesen Jahres. Melde dich gerne in unserem Newsletter an, um keine Story zu verpassen.


Jetzt bist du dran: Erzähl uns deine Story!
  • Welche mutigen Schritte bist du gegangen?
  • Wann und wie hast du dich dafür entschieden, dein Wohlbefinden und deine Werte im Jobumfeld zu integrieren.
  • Wie haben sich die Situationen für dich geändert?
  • Welche Entscheidungen hast du für dich getroffen?

Melde dich bei uns und wir besprechen zusammen, wie du deine Story gerne bei uns einbringen kannst.

Folgen wir dem Weg der Herzensfreude brauchen wir Neugierde, Vertrauen und die Lust an den Erfahrungen, die uns auf unserem Weg erwarten. 

Kurzstory von Nadja:

Alles begann mit einer klassischen Hochschulausbildung und einer anschließenden Festanstellung. Dabei bin ich in den ersten Schritten dem Leistungsprinzip gefolgt, habe mich an das angepasst, was vom Umfeld her vorgegeben war und hab meistens mehr als 100 % gegeben, denn Arbeit macht mir einfach Spass. Ich will was bewegen, will meinen Beitrag leisten. Mir war es auch egal, ob ich mehr gemacht habe als andere, denn es war mein eigener Anspruch, das zu geben, was ich kann.

Doch was sich wie ein roter Faden durchzog: Ich konnte immer nur einen Teil von meinen Fähigkeiten einsetzen und auch an Aufgaben machen, als möglich gewesen wäre. Immer wenn ich über die vorgegebene Stellenbeschreibung hinaus agierte, bekam ich regelmässig folgende Sätze zu hören: „Das gehört nicht in deine Verantwortung. | Das ist nicht Teil deines Jobs. |  Dafür bist du nicht hier.“ Ich durfte nicht sein, weil es nicht gewünscht war bzw. es die Strukturen nicht hergaben. Die Folge des Ganzen: ich habe mich relativ schnell in meinen Aufgabengebieten gelangweilt und suchte immer wieder neue Herausforderungen. 

Doch irgendwann hatte ich keine Lust mehr. Ich wollte frei sein. Das ist das, was mir Freude bringt. Frei agieren, egal, welche Aufgaben ich habe. Wenn es ansteht, ich motiviert bin und es einfach machen möchte, dann will ich es auch tun und ausprobieren können. Also kündigte ich, nicht ganz planlos, doch mit einem hohen Risikoanteil. Da ich seit meinem 14. Lebensjahr bereits davon geträumt hatte selbst Unternehmerin zu werden, fand ich meinen "Mut zur Freude"-Weg in der Selbständigkeit. Ich war noch sehr jung, für damalige Verhältnisse sehr ungewöhnlich, vor allem, weil ich meine Selbständigkeit im Consultingbereich startete. Doch ich habe meine Wege gefunden und es definitiv keine Sekunde bereut. Mittlerweile sind es über 10 Jahre und ich habe mich von der Selbständigen zur Unternehmerin weiter entwickelt.

Mein Fazit aus meiner Entscheidung: ich habe all die Dinge für mich entdeckt, die mir wirklich Freude bereiten und mir damit mein Unternehmenskonstrukt aufgebaut, dass ich tief in mir immer gespürt hatte, auch wenn ich zum damaligen Zeitpunkt nicht wusste, wie es wirklich aussehen wird. Dabei habe ich mich in so vielen Aufgaben und Dingen ausprobieren können und meine Fähigkeiten und Potenziale wirklich einsetzen und leben können, die ich nie in dieser Vollständigkeit kennengelernt hätte, wenn ich meinen Weg des Mutes nicht gegangen wäre. Würde ich es wieder tun: DEFINITIV! Und ich kann es auch nur jedem empfehlen, der mehr möchte, als am Monatsende sein Gehalt zu bekommen, um die Rechnungen zahlen zu können.

Wie oft hörst du auf dein Herz, wenn es um deine Karriere geht? Schreibe es uns gerne!


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